Vagina


Gesamtliste » Urogenitalsystem » Präparat 159

Die Vagina bildet den Eingang zum Uterus.

Sie gliedert sich in:


Tunica mucosa makroskopisch mit Rugae vaginales (Querfalten)
  • Lamina epithelialis: ca. 20 Schichten mehrschichtig unverhorntes Plattenepithel 
  1. Stratum superficiale
  2. Stratum intermedium
  3. Startum parabasale
  4. Stratum basale
Die ersten beiden Schichten enthalten viel Glykogen und werden nach der Ovulation stark dezimiert. Dadurch wird das Glykogen frei, welches von Döderlein-Bakterien zu Milchsäure abgebaut wird => pH Wert 4-5
  • Lamina propria: Bindegewebe mit Kollagen und elastischen Fasern

Tunica muscularis: elastische Fasern der Mukosa verbunden mit sich überkreuzenden glatten Muskelzellen

Weitere Ansichten

4x

Die Lamina propria der Tunica mucosa ist sehr breit und enthält viele elastische Fasern sowie einen ausgprägten Venenplexus.

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Das Epithel ist mit Papillen der Lamina propria verzahnt.

Für die Vagina ist ein mehschichtig unverhorntes Plattenepithel typisch. Man unterscheidet zwischen Basal-, Parabasal-, Intermediär- und Superficialzellen, welche viel Glykogen einlagern und darum so hell erscheinen. Dieses Glykogen verstoffwechseln die Milchsäurebakterien zu Säure, welche das saure Vaginalklima verursacht, das der Immunabwehr dient.

In der Lamina propria sind viele freie Zellen, v.a. Kollagen und elastische Fasern.

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Die Lamina Propria ist von vielen venösen Gefäßen durchzogen. Weiter in der Tiefe kommen große Blutgefäße der Schwellkörper vor (A. vaginalis).

Dilatierte Arterien sorgen für Lubrikation durch Transsudation bei der sexuellen Erregung (keine Drüsen!)

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