Nebenhoden


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Der Nebenhoden ist eine Fortsetzung des Hodens. Aus dem Rete testis entspringen ca 10 [Anmerkung: laut Welsch, Auflage 3, Seite 414: 12-20 Ductuli efferentes] stark gewundene Ductuli efferentes, die gemeinsam den Nebenhodenkopf bilden. Diese Ductuli efferentes vereinigen sich zu einem gewundenen Ductus epididymidis der später zum ungewundenen Ductus deferens wird.

Der Nebenhoden dient der Weiterentwicklung und Speicherung der Samenzellen.

 

Weitere Ansichten

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Man sieht sowohl Ductuli efferentes (rechts)  als auch mehrere Anschnitte des Ductus epididymidis (links).

Hier kann man sehr schön die Entwicklung des Epithels und der drumherum liegenden Myofibroblastenschicht beobachten. Das anfangs hohe Epithel wird immer niedriger, während die Muskelschicht immer dicker Richtung Cauda wird.

Kennzeichen der Ductuli efferentes ist ihr wellig begrenztes Lumen, was auf den unterschiedlichen Höhen ihrer Epithelzellen basiert.

 

Edit: Meinhard sagt, es sind in manchen Präparaten Ductuli efferentes angeschnitten. (eine Einigung wäre nett haha)

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Man sieht hier den Nebenhodengang (Ductus epididymidis) mehrfach angeschnitten. Seine Gesamtlänge beträgt 5-6m.

Die Lichtungen sind voller Spermien und Samenflüssigkeit.

Der Ducuts epididymidis besitzt ein gleichmäßig hohes, zweireihiges hochprsimatisches Epithel mit Stereozilien.

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Der Ducuts deferns hat ein sternförmiges Lumen und eine dreischichtige, dicke Muskelwand.

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Das Epithel der ductuli efferentes ist unregelmäßig (abwechselnd kubisch, hochprismatisch). So entsteht im Querschnitt der Eindruck eines wellig begrenzten Lumens.

Die höheren Epithelabschnitte tragen Kinozilien, die einen Flüssigkeitsstrom in Richtung ductus epididymidis bewirken.

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Hier sieht man den Querschnitt des Ductus epididymidis. Der Durchmesser und das Lumen nehmen nach kaudal erheblich zu; das Epithel wird niedriger. Statt Kinozilien (beim D. efferentes) ragen nun Stereozilien ins Lumen (sind länger). Myofibroblasten gibt es sowohl in den Ductuli efferentes testis als auch im Ductus epididymidis.

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dreischichtige dicke Muskelwand, enges Lumen, zwei-oder mehrreihiges Zylinderepithel mit Stereozilien.

 

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Man sieht hier mehrere Ductuli efferentes testis im Querschnitt. Ihre Merkmale sind:

 

Die Zellen der höheren Epithelabschnitte tragen Kinozilien und verursachen einen Flüssigkeitsstrom. Es wechseln sich hochprismatische und niedrige Zellen ab, daher erscheint das Lumen wellenförmig. Die Kinozilien enthalten Basalkörnchen.

Andere Epithelabschnitte enthalten Mikrovilli und haben resorptive Funktion: Volumenreduktion durch Flüssigkeitsentzug, dadurch Erhöhung der Spermienkonzentration 

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Anschnitte der ductuli efferentes.