Milz


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Die Milz zählt zu den sekundären lymphatischen Organen und dient dem Aussieben von alten Erythrozyten. Das Organparenchym der Milz ist die Milzpulpa. Sie liegt der Bindegewebskapsel, die Trabekel in das Innere der Milz sendet, unmittelbar von innen an. Es lässt sich rote von weißer Pulpa unterscheiden.

Das Grundgerüst wird von den Bindegewebstrabekeln und einem Netzwerk retikulärer Fasern gestellt.

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Peripher sind mehrere Malpighi-Körperchen (B-Lymphozytenort) mit Zentralarterien (von der PALS - T-Lyphozytenbereich - umhüllt) zu sehen.  PALS und Malpighi-Knötchen entsprechen der weißen Pulpa.

 

Edit: Wo? Ich sehe keine Malpighi-Körperchen. Konnte auch noch keine hier in Mephisto finden. Milzknötchen sind doch Sek. Follikel die in die PALS eingelagert sind. Sek Follikel = Dunkler Randsinus, Helles Keimzentrum. Kann ich hier leider nirgends finden.

Muss ich recht geben. Sind hier auch nicht zu sehen

Ich finde auch keine Sek.-Follikel.

 

Richtig, ABER, es gibt nicht NUR Sekundär Follikel in der Milz, sondern auch Primär Follikel. Sekundär Follikel kommen ausschließlich vor, wenn die Person eine Bakterielle Infektion hat. ;-)

 

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Stark rot gefärbt ist die Organkapsel aus straffem geflechtartigen Bindegewebe sichtbar. Der Kapsel legt sich ein Mesothel (einschichtiges Plattenepithel, Tunica serosa) auf.

Hinter der Kapsel schließt sich dann retikuläres Bindegewebe (Kollagen Typ 3) an, welches als Pulpastränge das Grundgerüst der roten Pulpa bildet.

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Alles außer  der weißen Pulpa (dem lyph. Gewebe) ist rote Pulpa.

Die rote Pulpa besteht aus einem Labyrinth weitlumiger venöser Sinus an denen Erythrocyten ausgesondert werden. Sie macht 75% des Milzvolumens aus.

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Zu sehen ist die Aufspaltung einer Trabekelarteire in Zentralarterien, die zentral einer PALS liegen.

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Zwei Zentralarterien mit periarterieller Lymphozytenscheide und anschließender Marginalzone (Antigenverarbeitung und -präsentation)

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Zentralarterie mit periarterieller Lymphozytenscheide.

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Rote Pulpa. Sie dient dem Abbau alter Erythrozyten. Die weiten, dünnwandigen Blutgefäße sind Milzsinus. Zwischen ihnen liegen die Pulpastränge mit retikulären Fasern, Fibrozyten, Plasmazellen und Makrophagen. In die Pulpastränge ergießt sich Blut aus kapillären Gefäßen. Die Makrophagen können so direkt gealterte Erythrozyten und Thrombozyten abbauen. Die gesunden Erythrozyten müssen zurück ins Gefäßsystem, sie müssen also von aussen durch die Wand der Sinus hindurch in diese hinein. Nicht gealterte Erythrozyten sind verformbar und können hindurchtreten.

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Rote Pulpa. Sie dient dem Abbau alter Erythrozyten. Die weiten, dünnwandigen Blutgefäße sind Milzsinus. Zwischen ihnen liegen die Pulpastränge mit retikulären Fasern, Fibrozyten, Plasmazellen und Makrophagen. In die Pulpastränge ergießt sich Blut aus kapillären Gefäßen. Die Makrophagen können so direkt gealterte Erythrozyten und Thrombozyten abbauen. Die gesunden Erythrozyten müssen zurück ins Gefäßsystem, sie müssen also von aussen durch die Wand der Sinus hindurch in diese hinein. Nicht gealterte Erythrozyten sind verformbar und können hindurchtreten.

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Es lässt sich besonders hier gut erkennen, wie zellreich die Milz ist. Unten sieht man eine querangeschnittende Zentralarterie, die Ort der PALS ist (T-Lymphozyten-Scheide).

Während in der PALS überwiegend T- Lymphozyten vorkommen (= T-Zone), befinden sich in den Lyphmfollikeln eher B- Lymphozyten. Sie entsprechen daher der B- Zone.

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Schön zu sehen sind hier die Endothelzellen.

Aufgrund der fehlenden Gefäßwand tippe ich auf einen Milzsinus.