Jejunum


Gesamtliste » Verdauungssystem » Präparat 125

Der Dünndarm ist 3-6 Meter lang.Im Jejunum findet die Verdauung und Resorption von Nährstoffen statt.

Im Jejunum gibt es keine Drüsen in der Submucosa. Somit ist er eindeutig vom Duodenum zu unterscheiden.

Auch liegen keine Peyer-Plaques wie im Ileum vor.

Wegen eines ungewöhnlichen Schnittes scheinen die Kerckring Falten hier besonders hoch zu sein, was aber nicht so ist, da diese von oben nach unten immer niedriger werden.

Das liegt daran, dass das hier ein Längsschnitt ist. Die Präperate vom Duodenum sind allesamt Querschnitte, folglich sieht man da garkeine Kerckring-Falten, die sind nur falsch bezeichnet. Das hier sind echte Kerckring-Falten. -> was sind in den anderen Präparaten dann die Ausstülpungen der tela submucosa?

 

Da das Jejunum intraperitoneal liegt, sieht man eine Serosa.

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Im Bild ist eien Kerckring-Falte,die Arterien, Venen und Lymphgefäße enthält.

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Hier ist eine Plica circularis mit ihrem Zottenbesatz zu erkennen.

Zotten bestehen nur aus Mucosa (ausser muscularis mucosae), Plicae circulares (Kerckringfalten) dagegen aus Mucosa und Submucosa.

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Die Lamina propria bildet den Kern der Zotten. Hier finden sich viele Kapillarschlingen und Lymphkapillare. Desweiteren enthält sie Myofibroblasten (->Zottenpumpe) Die Muscularis mucosa zieht nicht mit in die Zotten. Die Tela submucosa bildet die Basis der Plicae circulares (Kerckringfalten des Dünndarms) Sie ist reich an Gefäßen und enthält Lymphfollikel (richtung Illeum zunehmend). Es finden sich Ganglien des Plexus submucosus (Meissner-Plexus, enterischen Nervensystems).

Durch den Verlauf der Tunica muscularis ist zu erkennen, dass das Jejunum hier longitudinal angeschnitten ist.

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Die Lamina propria bildet den Kern der Zotten. Hier finden sich viele Kapillarschlingen und Lymphkapillare. Desweiteren enthält sie Myofibroblasten (->Zottenpumpe) Die Muscularis mucosa zieht nicht mit in die Zotten. Die Tela Submucosa bildet die Basis der Plicae circulares (Falten des Dünndarms) Sie ist reich an Gefäßen. Es finden sich Ganglien des Meissner-Plexus (Enterischen Nervensystems)

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Im Zottenstoma (Lamina propria mukosae) befinden sich Arteriolen, eine zentrale Venole und Lymphkapillaren. Die Lymphkapillaren dienen dem Transport der Chylomikronen, sie enthalten resorbierte und wieder resynthetisierte Triacylglycerine.

Am Boden der Krypten befinden sich multipotente Stammzellen, die dem Zellersatz dienen. Außerdem sind im Kryptenepithel Paneth-Zellen zu finden, welche dem unspezifischen Immunsystem angehören und antimikrobielle Stoffe (Lysozym) sezernieren.

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Das Bild zeigt den Ausschnitt einer Zotte. Ihr Epithel besteht aus verscheidenen Zellen: Die Enterozyten(Saumzellen) sind hochprismatisch, haben einen basalen ZK,weisen einen Bürstensaum mit Glykokalix auf und dienen der Resorption. Die heller erscheinenden Becherzellen sind basal gelegen und produzieren Schleim. Die endokrinen Zellen weisen basale Sekretgranula auf und koordinieren die an der Verdauung beteiligten Organe über Hormone( VIP, GIP, Cholezystokinin,etc)

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Das hochprismatische Epithel mit Bürstensaum ist teilweise von Becherzellen unterbrochen.

ich glaube die beschriftung ist falsch: die lamina muskularis mucosae zieht nicht in die zotten, sie liegt unter der lamina propria. die zottenpumpe besteht aus myofibroblasten.

Es ziehen vereinzelt feine Bündel von glatten Muskelzellen aus der Lamina muscularis mucosae in die Zotten, welche eben zur Zottenpumpe (Auspressen von Venen und Lymphgefäßen) beitragen. (Lüllmann-Rauch 4. Auflage Seite 401)

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Zu sehen ist das Darmepithel. Die Becherzellen erscheinen leer. Apikal wird der Mirkovillibesatz sichtbar. Unterhalb des Epithels findet sich die zellreiche Lamina propria.

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