Hoden, Nebenhoden


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Im Hoden werden die Samenzellen gebildet. In den Tubuli seminiferi sind Sertolizellen zu finden und von außen nach innen die Spermatogonien bis zu den Spermatozooen.

Im Nebenhoden werden die Samenzellen gespeichert bis zur Ejakulation. Sie reifen dort aber auch weiter heran.

Im Präparat sieht man auch das Rete testis mit kubischem Epithel und den Übergang in die Ductuli efferentes: Dort sind die Epithelzellen unterschiedlich hoch und tragen Kinozilien mit Basalkörnchen.

Weitere Ansichten

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Links ist der mit Spermien gefüllte Ductus epididymidis zu sehen.Kennzeichen: zweireihiges Epithel mit Stereozilien.

 

Rechts Plexus paminiformis?

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Links: Hoden mit Tubuli seminiferi

Rechts: Nebenhoden mit Ductus epididymidis

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Der Ductus epididymidis besitzt zweireihiges hochprismatisches Epithel mit Stereozilien. Im Lumen sind Samenzellen zu sehen.

Das Epithel rückresorbiert Flüssigkeit, um das Volumen der Spermaflüssigkeit zu vermindern. Des Weiteren sorgen Protonenpumpen für ein saures Milieu, welches die Beweglichkeit der Spermatozoen hemmt.

Die Stereozilien haben auch sekretorische Funktion: sie ernähren die Spermien.

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Hier in den Tubuli seminiferi des Hodens reifen die Samenzellen heran.

Im Bindegewebe zwischen den Tubuli sind Leydig-Zellen zu finden. Sie produzieren Testosteron.

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Ductus epididymidis(Nebenhodengang im Bereich Corpus  und Cauda) mit gleichmäßig hohem zweireihigem Zylinderepithel mit Stereozilien.

Man sieht im Lumen des Kanälchens die Spermien, die hier bei einem pH-Wert von 6,5 in einer Säurestarre gespeichert werden.  Ansonsten können sie auch von Makrophagen abgebaut  werden.  An der Oberfläche des Epithels sieht man die langen unbeweglichen Steriozilien.  Das Epithel ist aufgebaut aus Basalzellen  und Hauptzellen. Sie sezernieren Nährstoffe die sie per Veiskel ins Lumen abgeben. 

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Von außen nach innen:

A- und B-Spermatogonien  - Spermatozyten I - Spermatozyten II - frühe und späte Spermatiden

Die Sertolizellen sitzen der Basalmembran auf, reichen aber bis zum Lumen des Samenkanälchens. Sie ernähren die Samenzellen.Und bilden die Blut-Hoden-Schranke, welche das Keimepithel in ein basales und adluminales Kompartiment teilt. Dadurch werden die haploiden Spermatozyten nicht von den Immunzellen erreicht und eine Abstoßung verhindert.

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Hier wieder im Tubuli seminiferi

Von unten nach oben sind die verschiedenen Generationen der Spermatogenese erkennbar. Zu unterst liegen die Spermatogonien im Blutkompartiment, es folgt die Blut Hoden Schranke,die von der Sertoli-Zelle gebildet wird (wichtig um die Keimzellen nach der ersten Meiose vor der eigenen Abwehr zu schützen). Sie beherbergen sozusagen die Keimzellen. Weiter geht es mit den Spermatozyten I u. II, die am größten sind und die Reifeteilung beenden. Am weitesten adluminal erfolgt nur noch die Differenzierung der Spermatozoen; Kernkondensation, Schwanzbildung und Akrosomkappe.

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Ductus epididymidis

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