Großhirn


Gesamtliste » ZNS » Präparat 179

Telencephalon

kein, motorischer Kortex, da Pyramidenzellen in Lamina V nicht besonders groß, eher gemischter Cortex da weder die V stark ausgeprägt ist (motorisch wäre Betz Riesenzelle wie im nächsten Präparat) noch die Lamina IV fehlt.

Schichten:

Lamina molecularis: nur Nicht-Pyramidenzellen, geringe Zelldichte, tangential verlaufende Fasern aus Fortsätzen dieser und anderer Kortexschichten

 

Lamina granularis externa: v. a. kleine Pyramidenzellen, hohe Zelldichte

 

Lamina pyramidalis externa: v. a. große Pyramidenzellen, mittlere Zelldichte, axonale Fortsätze bilden den Großteil der Assoziations- und Kommissurenfasern. Pyramidenzellen werden in dieser Schicht von außen nach innen größer.

 

Lamina granularis interna: v. a. kleine Pyramiden- und Nicht-Pyramidenzellen, hohe Zelldichte, thalamokortikale Afferenzen enden hier und verzweigen sich horizonal (äußerer Baillarger-Streifen), besonders strak ausgebildet in sensibel-sensorischen Kortexbereichen

 

Lamina pyramidalis interna: vorwiegend große Pyramidenzellen, mittlere Zelldichte, axonale Fortsätze bilden Großteil der Efferenzen des Kortex zu tieferen Hirnregionen (bis auf den Thalamus), besonder stark ausgebildet in motorischen Kortexbereichen. Bei starker Ausprägung im Kortex spricht man auch vom agranulären Kortex. Durch Axonkollateralen mit Synapsenbildung in dieser Schicht aus Laminae II./III./V. kann auch hier ein tangential verlaufender Streifen zu erkennen sein. (innerer Baillarger-Streifen)

 

Lamina multiformis: kleine Pyramidenzellen und Nicht-Pyramidenzellen, mäßige Zelldichte, axonale Fortsätze bilden Großteil der Efferenzen des Kortex zum Thalamus

Weitere Ansichten

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Pia mater mit Gefäßen (zieht in Sulci hinein).

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Große Pyramidenzellen der Lamina pyramidalis interna.

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Hier ist die Blut-Hirn-Schranke zu erkennen. Gebildet wird sie durch:

1. Endothel (mit Tight junctions)

2. Basalmembran

3. Astrozytenfortsätze

Sie hat zwei wichtige Funktionen: 

Zum einen sollen neurotoxische Stoffe abfiltriert werden, um die sehr bedingt regenerationsfähigen Neurone des ZNS zu schützen.

Zum anderen sorgt die BHS (Blut-Hirn-Schranke) dafür, dass das ZNS nicht den Schwankungen der Plasmazusammensetzung unterliegt. (Bsp: Der schwankende Noradrenalin Gehalt, welcher störende Folgen für die Transmitter-gesteuerten Vorgänge des ZNS hätte).