Glandula parotis


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Charakteristisch für die Glandula parotis sind die ausschließlich vorkommenden serösen Azini. Neben der Ohrspeicheldrüse gibt es nur noch 2 weitere rein seröse Drüsen im menschlichen Körper (Gl. lacrimalis, Pankreas).

Weiteres Merkmal ist das viele Fettgewebe.

Man kann an manchen Stellen evtl. auch Fasern des N. facialis erkennen, der die Glandula parotis aber nicht innerviert (das tut Parasympathisch der N. glossopharyngeus; Symphatsisch Fasern aus dem Ggl. cervicale superius (Grenzstrang)), sondern nur durchzieht. Er teilt die Parotis in ein superficialen (Plexus intraparotideus) und profundären Anteil.

 

Schaltstücke: lang, zahlreich

Streifenstücke: zahlreich

 

Weitere Ansichten

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Hier sieht man die Läppchenstruktur der Glandula parotis. Außerdem ist sie von univakulären Fettzellen durchsetzt. In der Mitte ist eine Arterie zu sehen.

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Die Gl. parotidea durchziehen Arterien (Äste der A. temporalis superficialis), Venen und Nerven (z.B. N. facialis (jedoch keine Innervation der Parotis) oder der Plexus parotideus.

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Viele seröse Azini, deren Lumen man nur erahnen kann. Die Kerne sind rund und liegen eher basal.

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Schaltstücke ohne erkennbares Lumen mit hellerem Zytoplasma sind zwischen den serösen Azini zu erkennen

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Rechts im Bild sieht man zwei quer angeschnittene Streifenstücke, die ein einschichtiges hochprismatisches Epithel haben; das Lumen ist weiter als bei den Azini und am basalen Rand erkennt man die Streifen. Hier liegt die Zellmembran in Falten zur Oberflächenvergrößerung ( Mitochondrien für viel Enegie für die Na-K-ATPase). Funktionell ist ein Streifenstück Ort der Na-Cl Rückresorbtion aus dem isotonen Primärspeichel. Die Tight junctions sind hier dicht, sodass kein Wasser aus dem Lumen diffundieren kann. Allein Na und Cl folgen dem Konzentrationsgradienten, den die Na-K-ATPase an der basal Seite aufgebaut hat.