Gemischte Drüsen


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In diesem Präparat sind sowohl seröse (oben rechts) als auch muköse Drüsen (unten links) zu sehen. Hierbei handelt es sich wahrscheinlich um die Glandula submandibularis, welche eine gemischte exokrine Drüse ist (Glandula parotis: rein serös; Gl. submandibularis: gemischt seromukös; Gl. sublingualis: gemischt mukoserös). Seröse Drüsen sezernieren ein proteinhaltiges Sekret (Zellkern mittig gelegen). Muköse Drüsen bilden ein schleimiges Sekret (Zellkern randständig, weites Lumen).

Weitere Ansichten

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Übersicht über die serösen Drüsen. Das Drüsengewebe ist von bindegewebigen Strukturen und Gefäßen durchzogen. Außerdem sind viele Fettzellen zu sehen. Durch die Herstellung des Präparats sind die Fettvakuolen jedoch ausgewaschen und erscheinen deshalb leer.

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Übersicht über die serösen Drüsen. Das Drüsengewebe ist von bindegewebigen Strukturen und Gefäßen durchzogen. Außerdem sind viele Fettzellen zu sehen. Durch die Herstellung des Präparats sind die Fettvakuolen jedoch ausgewaschen und erscheinen deshalb leer.

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Die Zellkerne der mukösen Drüsen sind eher randgelegen, das Lumen ist nicht immer eindeutig abzugrenzen.

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Hier ist deutlich der Unterschied zwischen den mukösen Drüsen mit randständigen Kernen (hellere Färbung und großes Lumen) auf der linken Seite und den serösen Drüsen mit engem Lumen auf der rechten Seite (dunkel gefärbt, Kerne zentral) zu erkennen.

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Hier zu sehen sind vorwiegend seröse Drüsen, wobei einige muköse Drüsen einen Ebner´schen-Halbmond an ihrem Ende besitzen können. Dazwischen liegen univakuoläre Fettzellen.

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Muköse Drüsen haben randstädige Zellkerne, sodass das dickflüssige Sekret gut durch das weite Lumen abfließen kann.