Duodenum


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Diese spezielle Präparation des Duodenums soll die Resorptionsleistung deutlich machen.

Schwarz gefärbt sind hier Fetttröpfchen, welche das Duodenum resorbiert hat und als Chylomikronen ans Lymphsystem abgibt (>nicht ans Blut wie AS und Monosaccharide!!!)

Weitere Ansichten

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Am Aufbau der Kerckring-Falten beteiligen sich die Wandschichten: Tela mucosa und Tela submucosa.

Aber nicht die Tunica muscularis!
(Deswegen lassen sie sich nicht verstreichen, sondern sind permanent)

 

 

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Die schwarzen Tröpchen bestehen aus Triglyceriden, welche das Duodenum aus der Nahrung resorbiert hat.

In der Lamina propria erkennt man ein Gefäß mit 2 Erythrozyten. Die Fetttröpfchen werden allerdings hier nicht direkt ans Blut abgegeben, sondern gelangen in Form von Chylomikronen in die Lymphbahn und erst von dort in das Venesystem.

Die Chylomikronen kann man als kleine schwarze Granula basal in der Mucosa und in der Lamina Propria erkennen.

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Lipidresorption der Zotten: Lipide werden mithilfe von Vesikeln als Chylomikronen  in die L. propria abgegeben. Dies erfolgt durch das zentrale Chylusgefäß (mit Arteriole und Venole in einer Zotte). Das Chylusgefäß fließt in den Ductus thoracicus ab.

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Die Brunner-Drüsen sezernieren einen glykoproteinhaltigen alkalischen Schleim,der den sauren Nahrungsbrei aus dem Magen neutralisiert und außerdem produzieren sie proteolytische Enzyme, Amylase und Maltase.

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Es sind hier die schwarzen Fetttropfen sehr gut zu erkennen.

 

Die Fettresorption im Dünndarm ist ein komplizierter Vorgang:

Die Fette werden erst durch Enzyme in Fettsäuren und Monoacylglycerine gespalten. Nun kommen die Gallensäuren zum EInsatz. Diese bilden mit den Fettsäuren und Monoacylglycerinen Mizellen und werden dann von den Enterozyten aufgenommen. Im Zytoplasma werden sie zu Fetten resynthetisiert (im glatten ER) und..

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