Dünndarm


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Das Präperat zeigt den Dünndarm eines Affens in Azan-Färbung. Innerhalb der Darmwand spannen sich in mehreren Schichten Nervengeflechte aus, Nervenzellkörper liegen in kleinen Ganglien sowohl in der Submucosa als auch zwischen den beiden Schichten der Tunica muscularis (hier: Plexus myentericus)

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http://ice.uthscsa.edu/DentalHistologyPrepCourse/10%20Tubular_Organs/Tubular_Organs_print.html

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Die Wand des Dünndarms gliedert sich in:

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Man sieht eine Plica circularis (Kerckring-Falte). Sie besteht aus Tunica mucosa und Tela submucosa. Die Tunica muscularis ist nicht an der Bildung der Falte beteiligt.

Die Tunica mucosa wird von der Submucosa durch eine dünne Muskelschicht abgegrenzt, die Lamina muscularis mucosae.

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Die Kerckring-Falten besitzen viele Zotten und Krypten zur Oberflächenvergrößerung.

Zotten sind Ausstülpungen, Krypten dagegen Einstülpungen in die Darmschleimhaut. Deshalb haben Krypten ein Lumen, Zotten nicht.

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Zusehen sind Krypten. Sie sind Ort der Zellerneuerung und reichen bis zur Muscularis mucosae hinunter. (Cryptae intestinales, Lieberkühn-Krypten)

 

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Hier sind die im Epithel blau angefärbten Becherzellen deutlich zu erkennen (intraepitheliale Drüsen).

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Deutlich zu sehen ist hier das einschichtige hochprismatische Epithel mit Becherzellen und Bürstensaum.

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hier sieht man von links:

glatte Muskelzellen, längsgeschnitten, daran anliegend: Ganglienzellen des Plexus myentericus (Auerbachplexus), daran anschließend glatte Muskulatur im Querschnitt, mit lockerem Bindegewebe nach rechts abschließend.

Die beiden Muskelschichten bilden zusammen die Tunica muscularis. Wobei der längsgeschnittene Teil die innere Ringschicht darstellt und der äußere, hier quergeschnittene, Teil die äußere Längschicht.