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Die Kurspräparate des Instituts für Anatomie und Zellbiologie der Universität Gießen

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Leber


Gesamtliste » Verdauungssystem » Präparat 6

Hier ist eine Leber im Querschnitt zu sehen.

Das Glykogen, das in den Hepatozyten gespeichert ist, ist in diesem Präparat rot angefärbt. Die einseitige Verteilung des Glykogens in den einzelnen Hepatozyten ist durch die Fixierung (Spülung) bedingt. Die Leber ist das zentrale Stoffwechselorgan und hat z.B. Speicher-, Ausscheidungs- und Entgiftungsfunktionen. Die histologische Grundeinheit, aus der die Leber zusammengesetzt ist, ist das Leberläppchen. Es besteht aus einer Zentralvene, in die über die Lebersinusoide das Blut aus den Arterien und Portalvenen abfließt. Portalvene, Leberarterie und Gallengang bilden zusammen die Glissonschen Trias und liegen interlobulär.

 

Trabekel der Bindegewebskapsel der Leber bedingen die Läppchengliederung der Leber. Die Leberläppchen bilden relativ regelmäßige Sechsecke.

Weitere Ansichten

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Die Aufnahme zeigt eine Übersicht eines Schnitts durch die Leber. Es sind einzelne Zentralvenen zu erkennen.

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Die Aufnahme zeigt Zentralvenen mit den darauf zu laufenden Lebersinusoiden, sowie die in Strängen angeordneten Hepatozyten.

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Die Aufnahme zeigt eine Zentralvene mit den darauf zulaufenden Lebersinusoiden. Es sind einzelne Hepatozyten mit Zellkernen und Glykogen(rot) im Zytoplasma zu erkennen.

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Das Bild zeigt ein Periportalfeld mit Glisson-Trias: einem Ast der A. hepatica propria (A. interlobularis (kleines Lumen)), einem Ast der V. portae (V. interlobularis (großes Lumen) und einem kleinen Gallengang (große, gedrängt liegende Zellkerne)

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Die Aufnahme zeigt einen Glison`schen Trias. Es sind einzelne Hepatozyten mit Zellkernen und Glykogen (rot) im Zytoplasma zu erkennen.

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Auf diesem Bild sieht man eine Zentralvene, in die die Lebersinusoide münden.

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Glisson Trias

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Die v. Kupffer-Sternzellen sind Teil der Wand der Sinusoide. Sie sind reich an Lysosomen und können aus dem Blut aufgenommene Partikel phagozytieren.

Die Ito-Zellen im Disse-Raum dienen einerseits der Speicherung von Vitamin A in ihren Lipidtropfen. Andererseits produzieren sie das Bindegewebe des Disse-Raums.

Pit-Zellen sind leberspezifische natürliche Killerzellen (NK-Zellen), die gemeinsam mit den Ito-Zellen den perisinusoidalen Raum bevölkern. Sie stammen wahrscheinlich aus dem Knochenmark und siedeln sich danach in der Leber an, wo sie sich weiter differenzieren. Ihr Zytoplasma enthält zahlreiche Vesikel, die wahrscheinlich zytotoxische Substanzen enthalten. Ihre Zelltätigkeit ist von den Kupffer-Sternzellen abhängig.

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Die Aufnahme zeigt eine Zentralvene, in die ein Lebersinus mündet. Der Sinus wird von diskontinuierlichem Endothel (keine Diaphragmen) ohne Basalmembran begrenzt. Zwischen Endothelzellen und Hepatozyten befindet sich der Disse-Raum, hier findet der Stoffaustausch statt. Auch den Hepatozyten fehlt an dieser Zelle die Basalmembran.

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Glisson-Trias

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© 2012, Institut für Anatomie und Zellbiologie II der Universität Gießen

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