mephisto

Die Kurspräparate des Instituts für Anatomie und Zellbiologie der Universität Gießen

Zur Startseite von mephisto

Hippocampus


Gesamtliste » ZNS » Präparat 194

Klüver-Barrera Färbung: Markscheiden leuchtend blau, Nisselsubstanz und Zellkerne dunkelblau, Neuropil versch. hellere Blautöne

Das Präparat zeigt einen Frontalschnitt durch den linken Hippocampus. Dieser wird zum limbischen System gezählt und ist Bestandteil des Papez-Neuronenkreis. Wichtige Funktionen sind die Gedächtnisbildung und emotionale Vorgänge.

Die Hippocampusformation, Hippocampus-Subiculum-Area enthorinalis, ist als multisensorisches Assoziationszentrum mit vielen viszeralen, endokrinen aber auch kognitiven Zentren verbunden.

Afferent:

Efferent:

Vorstellung der Gedächtnisfunktion:

Man vertritt heute die Theorie, dass sich Assoziationsschleifen(z.B. Papez-Kreis) bilden, über die bestimmte Handlungen,Gedanken usw. gespeichert werden. Physiologisch spricht hierfür auch das Phänomen der Langzeitpotenzierung, also die Fähigkeit von speziellen Neuronen, auf einen wiederholten Reiz mit länger andauernden, sich änderenden Aktionspotentialen. Hierbei spielt der NMDA-Rezeptor eine besondere Rolle.

Weitere Ansichten

4x

Dieses Bild zeigt den Plexus choroideus des an den Hippocampus angrenzenden Seitenventrikels (Unterhorn) bei starker Vergrößerung.

4x

Der Hippocampus hat eine gewundene Struktur, die am Subiculum beginnt und dann in das Cornu ammonis übergeht. Dieses kann nach der Dichte der Pyramidenzellen in CA 1-3 (alt: 1-4) eingeteilt werden.

Bei diesem Ausschnitt liegt zwischen dem str. pyramidale und dem str. radiatum noch das str. lucidum, dass sich Richtung gy. dentatus wieder ausdünnt.

10x

Rechts im Bild sehen wir das Str. pyramidale des Cornu ammonis. Links folgt das Str. oriens.

Weiter rechts würde die 3. Schicht des Cornu ammonis folgen, das Str. moleculare.

10x

noch kein Text vorhanden

20x

noch kein Text vorhanden

60x

Dieses Bild zeigt den Plexus choroideus des an den Hippocampus angrenzenden Seitenventrikels (Unterhorn) bei starker Vergrößerung.


© 2012, Institut für Anatomie und Zellbiologie II der Universität Gießen

Datenschutzerklärung | Copyright und Lizenz