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Die Kurspräparate des Instituts für Anatomie und Zellbiologie der Universität Gießen

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Zunge


Gesamtliste » Verdauungssystem » Präparat 111

Zu sehen ist ein Schnitt der Zunge. Zur Orientierung dienen die angeschnittenen Papillae circumvalatae, die sich auch makroskopisch sichtbar (~2mm) vor dem Sulcus terminalis linguae befinden. Wie man sieht ist eine Papille von Wall und Graben umgeben. Geschmacksknospen liegen vorwiegend im seitlichen Plattenepithel. Der Mensch hat etwa 8 - 12 von Ihnen.

In der Tiefe der Gräben liegen subepithelial kleine seröse Drüsen, die von Ebner Spüldrüsen.

Durch ihr Sekret werden die Gräben und damit auch die Geschmacksknospen freigespült.

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Der Papillenstock ist von einem Wallgraben umgeben. Die Ausführungsgänge der von Ebner-Spüldrüsen münden in diesen Wallgraben.

Im mehrschichtigen Plattenepithel des Wallgrabens sind rundliche  Gebilde zu erkennen, die Geschmacksknospen.

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Binnenmuskulatur der Zunge, dazwischen seröse (dunkler) Spüldrüsen und muköse (heller) Drüsen.

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In Epithelnähe befinden sich viele Lymphozyten.

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Mehrschichtig unverhorntes Plattenepithel.

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Geschmacksknospen in den Wallwänden.

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Muköse Drüsen, welche vor allem an der Zungenwurzel vorkommen. Sie liegen inmitten der Binnenmuskulatur.

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Seröse von Ebner Spüldrüsen,liegen unter dem Wallgraben. Sie produzieren auch VEG-Proteine( von Ebner Glandula Proteine), damit auch fettlösichliche  Substanzen wahrgenommen werden können.

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Nahaufnahme der Geschmacksknospen im Wallgraben.

Der Geschmacksporus (Porus gustatorius) ist als apikale Öffnung der Knospe zu erkennen.

Die Geschmacksknospe besteht aus Sinneszellen im Inneren des Porus, lateral den Marginalzellen und basal den Basalzellen.


© 2012, Institut für Anatomie und Zellbiologie II der Universität Gießen

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