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Die Kurspräparate des Instituts für Anatomie und Zellbiologie der Universität Gießen

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Niere


Gesamtliste » Urogenitalsystem » Präparat 195

Dieses Präparat zeigt einen Semidünnschnitt (0,5-2 µm Schnittdicke) der Niere.

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Auffällig sind die vielen Glomeruli. Der Schnitt ist deshalb wahrscheinlich aus der Rindenregion.

Es sind auch viele Anschnitte der proximalen, distalen Tubuli, sowie Verbindungstubuli und Sammelrohre zu sehen.

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Die proximalen Tubuli kann man durch ihren bürstensaum und das dickere Epithel vom distalen unterscheiden.

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Der Schnitt stammt aus der Rindenregion, da viele Glomeruli zu erkennen sind. Außerdem sind vom Röhrensystem fast ausschließlich proximale Tubuli zu sehen.

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Ein einzelnes Glomerulum und zwei proximale Tubuli.

Der proximale Tubulus ist wiederum schön an seinem Bürstensaum (Mikrovilli) zu erkennen, der der Oberflächenvergrößerung dient - gemäß den Resorptionsaufgaben des prox. Tubulus.

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Es sind v.a. proximale Tubuli zu erkennen. Diese sind anhand folgenden Merkmale zu erkennen: hoher, apikaler Bürstensaum; kubisches Epithel ohne sichtbare Zellgrenzen.

 

Die proximalen Tubuli sind wasserdurchlässig, die distalen nicht! Die proximalen besitzen außerdem viele Lysosomen. Die distalen Tubuli besitzen auf Grund der hohen Aktivität der Na /K ATPase einen hohen Reichtum an Mitos. ;-)

Darüber hinaus ist ein intermediär Tubulus angeschnitten, der sich durch sein deutlich flacheres Epithel und den fehlenden Bürstensaum gut von den proximalen Tubuli differenzieren lässt.


© 2012, Institut für Anatomie und Zellbiologie II der Universität Gießen

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