
Auf diesem Präperat ist ein Querschnitt des N. opticus mit den ihn umgebenden Hirnhäuten zu sehen.
Der N. opticus, der II. Hirnnerv, ist im eigentlichen Sinne kein peripherer Nerv, da er entwicklungsgeschichtlich aus dem Zwischenhirn stammt und von Hirnhäuten ungeben ist. Er leitet visuelle Informationen aus den Sinneszellen des Auges zum Thalamus, die dort verschaltet und zum visuellen Kortex der Großhirnrinde weitergeleitet werden.
Von außen ist der Nerv von der Dura mater umgeben. Die Septierung zwischen den einzelnen Nervenzellbündeln wird als Endoneurium bezeichnet.
Weiterhin ist von außen lockeres Bindegewebe zu erkennen. Der Dura mater ist nach innen die Arachnoidea angelegt. Hier sieht man den Subarachnoidalraum. Ganz innen ist die Pia mater zu sehen, die Bindegewebssepten bildet.
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Die Zellkerne stammen von Astrozyten und Oligodendrozyten, da es sich beim N. opticus um eine Struktur des ZNS und nicht des PNS handelt. Somit verfügt er über die Gliazellen des ZNS.
Die Pia strahlt mit Septen in den Nerven ein und gliedert ihn in Faszikel.
Von innen nach außen:
Hier sind myelinisierte Axone zu erkennen. Umgeben sind diese von den Bindegewebssepten der Pia mater.