
Diese Präpatat zeigt den Magenausgang, also die Pars pylorica.
Hier ist die Magenmuskulatur nur noch zweischichtig, es gibt also keine Fibrae obliquae. Allerdings ist hier im Pylorusbereich das Stratum circulare verstärkt: M. sphincter pylorici.
Man sieht in diesem Präparat besonders viele Lymphfollikel und Zellen des Immunsystems. Dies weist auf eine chronische Gastritis hin.
Die Foveolae gastricae besitzen ein recht großes Lumen und reichen weiter als im Fundus in die Lamina propria herab. Sie sind insgesamt recht gewunden und deshalb am Drüsengrund mehrfach quer angeschnitten. Es gibt nur eine Art muköser Drüsen, die Pylorusdrüsen!
Man sieht zwischen den Drüsen und der Lamina muscularis mucosae einen Lymphfollikel.
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Die Glandulae pylori enden mit einem großen Lumen.
Ein weiterer Unterschied zu den Gll. gastricae propriae ist,dass in den Drüsen nur ein Typ muzinproduzierender Zellen vorkommt und nicht mehrere wie im Fundus- Bereich.
Arterie in der Tela submucosa.
Plexus myentericus zwischen äußerer Längs- und innerer Ringmuskelschicht.
Nahaufnahme eines Ganglion myentericum. Der Auerbachplexus dient der Magen- und Darmmotilität und arbeitet weitgehend autonom.
Die schaumig-aussehenden Zellen weißen auf schleimproduzierende Zellen hin.
Die Glandulae pylori produzieren fast nur noch Schleim. Es sind also vorwiegend Nebenzellen anzutreffen. Selten gibt es noch Parietalzellen.
Endokrine Zellen kommen hier häufiger vor als im Fundus. Es handelt sich vor allem um G-Zellen, welche Gastrin an das Blut abgeben und D-Zellen, welche Somatostatin produzieren.
Gastrin stimuliert die Salzsäuresekretion, Somatostatin hemmt sie. Endokrine Zellen sind heller als Nebenzellen.
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