
Die Kleinhirnrinde besitzt viele Neuronen und hat einen relativ komplizierten Verschaltungsaufbau.
Es gibt 2 Hauptwege der Erregung:
Die Purkinjezellen werden aber auch gehemmt:
Die Körnerzellen sind die einzigen erregenden Zellen der Kleinhirnrinde. Sie erregen allerdings nicht nur Purkinjezellen, sondern auch alle anderen, nämlich:
Die Kleinhirnkerne im Mark erhalten nun erregende Impulse von Moos-/Kletterfasern. Die Kerne werden aber durch die Purkinje-Zell-Axone gehemmt. Da die Purkinje-Zelle durch Kletterfasern direkt und durch Moosfasern indirekt erregt werden bleibt diese Hemmwirkung erhalten. Wird die P-Zelle jedoch von inhibitorischen Interneuronen gehemmt (Stern-/Korb-/Golgizellen) fällt die Hemmwirkung auf die Kerne weg und somit können die Kleinhirnkerne die Erregungen der Moos-/Kletterfasern weiterleiten.
Der Erregungszustand (Summe aus Hemmung und Aktivierung) der P-Zelle bestimmt das Ausmaß der Inhibiton der Kleinhirnkerne.
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Die Purkinjezellen müssen hier saggital geschnitten worden sein, denn ihr Dendritenbaum ist sichtbar. Der Dendritenbaum verläuft zweidimensional in der Saggitalebene.
Die Zellkerne im Str. moleculare gehören zu Stern- und Korbzellen, die Purkinje-Zellen mit ihren Fortsätzen inhibieren.
Man unterscheidet zwischen Primär- Sekundär-, Tertiärdendrit usw.
Str. granulosum mit Körnerzellen (einzig erregende Zellen der Kleinhirnrinde) und Golgizellen (hemmen Körnerzellen => neg. Rückkopplung, sind etwas größer als diese).