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Die Kurspräparate des Instituts für Anatomie und Zellbiologie der Universität Gießen

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Hoden


Gesamtliste » Urogenitalsystem » Präparat 145

Dargestellt ist der Hoden eines Hundes.

In diesem Präparat kann man besonders gut die Differenzierung vom Spermatid zum Spermatozoen erkennen.

Aus einer Spermatogonie B ensteht 1
Spermatocyt 1.Ordnung, daraus insg. 2 Spermatocyten 2.O., daraus nun insg. 4 Spermatiden (Spermatogenese führt zu Spermatiden). Aus den Spermatiden reifen die Spermien (Spermiogenese= morphologische Differenzierung). Zuerst bildet sich das Akrosom aus dem Golgi-Apparat. Danach kommt es zur Kernkondensation und zuletzt zur Geißelbildung.

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Leydig Zellen liegen gruppenweise zwischen den Hodenkanälchen und haben enge Beziehung zu Kapillaren. Aber wie genau erkenne ich Leydig Zellen?

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Im Tubulus seminiferi läuft die Reifung der Samenzellen von außen nach innen.

Zu den Leydig- Zellen gibt es zu sagen,dass sie Lipidtropfen enthalten bzw. Cholesterin, das Ausgangsstoff der Steroidhormonsynthese ist. Testosteron ist ein Steroidhormon. Auch noch wichtig ist, dass steroidhormon-produzierende Zellen tubulöse Mitos und reichlich glattes ER besitzen.

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Bei der Spermiogenese wird zuerst das frühe Spermatid, dann das späte Spermatid und dann erst das Spermatozoon gebildet. Früher Spermatiden sind noch rune Zellen und haben ebenfalls einen runden Zellkern. Der Umbau zum späten Spermatid bewirkt, dass der Golgi Apparat zum Akrosom wird, der Kern kondensiert wird und das ein Schwanz zur Fortbewegung ausgebildet wird. Das bedeutet späte Spermatiden haben ebenfalls einen Schwanz, sie sind aber noch NICHT FREI BEWEGLICH. Erst, wenn das späte Spermatid nicht mehr in Kontakt mit der Sertolizelle ist, spricht man von einem Spermatozoon. Hier sehen wir wie auch schon richtig beschriftet späte Spermatiden und keine Spermatozoen. Der späten Spermatiden stecken mit ihren Köpfen in Buchten der Sertoli Zellen und ragen mit ihren Schwänzen ins Tubuluslumen. Ich hoffe dies verdeutlicht den Sachverhalt!

 

Im Unterschied zum Mensch besitzt der Hund elongierte Spermienköpfe.

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Frühe Spermatiden sind noch runde Zellen mit einem runden Zellkern. Erst wenn der Kern kondensiert wurde, das Akrom und der Schwanz ausgebildet sind, spricht man von späten Spermatiden!

 

Die Sertoli-Zellkerne erkennt man vor allem daran, dass ihr Zellkerne nicht rund sind und meist einen klaren Nukleolus aufweisen!

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Ist hier rechts unten im Bild eine Leydigzelle?

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Im Zytoplasma der Spermatiden sieht man bereits Anfänge der Akrosomenbildung aus dem Lysosom.

Die Kerne beginnen auch bereits zu kondensieren.

Teilweise sieht man auch bereits fertige Spermien als dünne Striche zwischen den Sertolizellen.

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